Ermittlungen gegen Polizisten nach Leonie-Trauerfeier

Trauer um Leonie
Trauer um Leonieprivat (von Mutter ausgesucht), Screenshot Facebook
Die gestrige Trauerveranstaltung für Leonie (13) in Wien-Donaustadt könnte für nö. Polizisten ein dienstliches Nachspiel haben.

Am Sonntag hatten Fotos in sozialen Medien für Aufsehen und Kritik gesorgt, die Polizeibeamte bei einer Vorbesprechung mit den Veranstaltern einer Gedenkveranstaltung für Leonie (13) zeigen. Die Beamten posieren darauf mit Tafeln auf der Kundgebung, für die laut "Standard" auch Rechtsextreme wie Identitären-Chef Martin Sellner und rechte Medien mobilisiert hatten.

Interne Prüfung

"Die Angelegenheit wird nun intern geprüft, es ist jedoch zu keiner Zeit Absicht der Polizei gewesen, ein Zeichen einer politischen Meinung zu setzen oder eine politische Gruppierung zu unterstützen", so Johann Bauschlager am Montag gegenüber "Heute". 

Die Mutter von Leonie begrüßt Trauerfeiern für ihre tote Tochter, will sich aber nicht instrumentalisieren lassen.

"Emotionen sind unpolitisch"

Am Montag besuchte Melanie P. (40) drei Teilnehmer und brachte ihnen Leberkässemmerl und Bier vorbei. Dass die Teilnehmer der rechten Szene angehören, weiß die Mutter und dieser Umstand ist für die 40-Jährige zwar nicht unwesentlich, aber nicht primär entscheidend. Nur: "Ich hätte das Bier auch drei Punks gebracht. Denn da geht es um den Menschen und Emotionen. Emotionen sind nicht politisch", so die Mutter zu "Heute".

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