"Ermüdend!" Hirscher will Revolution im Ski-Weltcup

Marcel Hirscher
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Marcel Hirscher erzählt im neuen Buch von Felix Neureuther, was er vom Ski-Weltcup hält und wie er der Misere entgegensteuern würde.

"Für die Helden von morgen" heißt das neue Werk von Ski-Liebling Neureuther. Der zweifache Slalom-Sieger auf dem Ganserlnhang (2010, 2014) wählte ausgerechnet die Kitzbühel-Woche für die große Präsentation.

Im neuen Buch kommen Wegbegleiter wie Ex-Bayern-Boss Uli Hoeneß, Bayern-Kicker Thomas Müller, FIS-Renndirektor Markus Waldner, ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel und auch sein Freund Marcel Hirscher zu Wort.

Der Salzburger kritisiert die aktuelle Ausrichtung des Ski-Weltcups scharf: "Muss das sein, vor 20 Leuten in Lake Louise zu fahren? Man sollte sich auf die Orte konzentrieren, in denen die Begeisterung und die Emotionen für diesen Sport vorhanden sind. Rennen, bei denen so gut wie keine Zuschauer vor Ort sind, gehören weg, raus aus dem Kalender!"

Hirscher kritisierte schon zuvor den "Ausverkauf" der Athleten, auch im Neureuther-Buch nimmt sich der 31-Jährige kein Blatt vor den Mund: "Man sollte den Weltcup komprimieren. Der vollgefüllte Rennkalender frisst die Athleten ja sowieso buchstäblich auf."

Und so stellt sich der Ski-Pensionist die Weltcup-Rennen der Zukunft vor: "Die jetzigen Formate sind mit ihren Längen einfach ermüdend. 25 Starter, mehr gibt’s nicht. Knackig, komprimiert, eine coole Veranstaltung. Und hinten nach ein Konzert. Da würde sicher keine Langeweile mehr aufkommen!"

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