So will sich Ernst August vor Gericht verteidigen

Prinz Ernst August vor seinem Jagdschloss im Salzkammergut
Prinz Ernst August vor seinem Jagdschloss im SalzkammergutKrone/Klemens Fellner
Am Dienstag muss sich Ernst August Prinz von Hannover (67) vor dem Landesgericht Wels verantworten. Der Vorwurf: fahrlässige Berauschung.

Ein Psychiater soll klären, ob Prinz Ernst August im Juli 2020 zurechnungsfähig war: Er soll damals auf seinem Jagdschloss in Grünau im Almtal (Bez. Gmunden) sein Haushälterpaar bedroht und einen Polizisten verletzt haben. Es gilt die Unschuldsvermutung. Laut Anklageschrift soll er damals „im Zustand voller Berauschung“, also unter Alkoholeinfluss, gehandelt haben. Wir berichteten

Sohn wird schwer belastet

Wie die deutsche BILD-Zeitung berichtet, will die Verteidigung von Ernst August im Prozess zum Rundumschlag ausholen, den Sohn Erbprinz Ernst August (37) angeblich schwer belasten.

Denn laut Informationen des Blattes sollen Angestellte des Sohnes "im Wissen um die potenzielle Lebensgefährlichkeit" dem 67-Jährigen den Alkohol besorgt haben. Mit dem 37-Jährigen liege Ernst August schon seit Jahren wegen Erbstreitigkeiten im Clinch. 

Der Erbprinz dürfte dem Prozess am Dienstag fernbleiben. Er ist gerade mit Ehefrau Ekaterina (35) aus Hannover an den Stadtrand ins Grüne umgezogen: Wie BILD erfuhr, erwartet das Paar nach Elisabeth (3) und Welf (2) Anfang August sein drittes Kind. 

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GerichtProzessGrünau im Almtal

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