Ernst Strasser trägt ab Juni Fußfessel

Bild: Helmut Graf

Der wegen Bestechlichkeit verurteilte ehemalige ÖVP-Innenminister Ernst Strasser muss ab Juni nicht mehr in der Justizanstalt Simmering schlafen. Er erhält eine Fußfessel und bekommt von seinem Arbeitgeber wieder das volle Gehalt.

Die Justizbehörden bestätigten einen "Kurier"-Bericht, wonach Strasser schon in wenigen Tagen in den Hausarrest entlassen wird. Er muss dann nicht wie bisher nach der Arbeit ins Simmeringer Gefängnis zurückkehren und wird nur mehr elektronisch überwacht.

Auch der Vertrag der Strafvollzugsanstalt mit Strassers Arbeitgeber ist Geschichte. Strasser hat bisher nur so viel Geld wie andere Häftlinge verdienen dürfen. Der Rest des Lohnes ging bisher an den Bund. Nun darf der Ex-Politiker selbst einen Vertrag abschließen.

Für die Fußfessel muss Strasser selbst finanziell aufkommen, das Taggeld beträgt 22 Euro. Der Verein Neustart hatte zuvor geprüft, ob alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Lässt das Gericht die Hälfte der Strafe bedingt nach, dann muss Strasser die Fußfessel bis Mai 2016 tragen.

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