Erste Frühlingsboten: Feldhasen-Baby gerettet

Dieses Häschen wurde jetzt gefunden. Sein Geschwisterchen überlebte die Kälte nicht.
Dieses Häschen wurde jetzt gefunden. Sein Geschwisterchen überlebte die Kälte nicht.Bild: Vier Pfoten

So herzig! Am Gelände des Kraftwerks Freudenau in Wien (nahe der NÖ-Grenze) wurde ein Feldhasen-Junges entdeckt und in letzter Sekunde von einer Pflegerin der EGS Haringsee gerettet.

Die Temperaturen der letzten Tage lassen es zwar nicht erahnen, der Frühling dürfte aber näher sein, als vermutet. Eine vorösterliche Entdeckung machte jetzt nämlich ein Mitarbeiter des Kraftwerks Freudenau in Wien: Ein putziges Feldhasen-Baby wurde dort ganz alleine und halb erfroren gefunden.

Das tote Geschwisterchen lag daneben. Es hatte die kalten Nächte nicht überlebt.

"Das Feldhasenbaby war am Anfang extrem verstört", berichtet Brigitte Kopetzky von den Vier Pfoten. „Es wollte auch gar nicht fressen. Die Tierpflegerin der Eulen- und Greifvogelstation in Haringsee (Bezirk Gänserndorf) hat das Baby daher mit nach Hause genommen, um es zu versorgen, damit es mit möglichst wenigen Menschen in Kontakt kommt.

Und genau das war die richtige Entscheidung für das kleine Osterhaserl: Das Tier fühlt sich bei der Vier Pfoten-Mitarbeiterin mittlerweile pudelwohl.

Beim Fund eines Feldhasen-Babys solle man sich gut überlegen, ob man es mitnimmt, heißt es von den Vier Pfoten. Der Grund: Die Mütter verteilen die Jungen in Erdmulden als Ruhelager. Auch von Berührungen und Streicheleinheiten sollte abgesehen werden, man verstöre die Vierbeiner so nur.

(nit)

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