Erste Trends zur EU-Wahl erkennbar

Am 26. Mai stimmt Europas Bevölkerung über die Zusammensetzung des EU-Parlaments ab. Erste Trends sickern bereits durch.
427 Millionen Wahlberechtigte in 28 Mitgliedstaaten können über die die 751 Abgeordneten im EU-Parlament entscheiden.

Begonnen hat die EU-Wahl schon am Donnerstag, in Großbritannien und den Niederlanden. Am Freitag und Samstag folgten Tschechien, Irland, Lettland, Malta, die Slowakei und die französischen Überseegebiete. Der Großteil der Mitgliedstaaten, darunter auch Österreich, stimmt am Sonntag ab.

Schon jetzt zeichnet sich allerdings eine eher geringe Wahlbeteiligung ab, so zumindest in Tschechien. Hier haben vor fünf Jahren schon nur etwa 18 Prozent an der Wahl teilgenommen.



CommentCreated with Sketch.71 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Deutlich höher ist die Beteiligung in den Niederlanden. Hier haben mehr als 40 Prozent der Wahlberechtigten abgestimmt – es ist die höchste Beteiligung seit drei Jahrzehnten. In den Niederlanden gibt es auch schon erste Prognosen zum Ergebnis. Demnach liegt überraschend der sozialdemokratische Kandidat Frans Timmermans vorne. Er möchte nächster EU-Kommissionspräsident werden.

Auf dem zweiten Platz folgt die Volkspartei. Die dem rechten Lager zugeordneten Parteien sind die großen Verlierer. Ob sich das niederländische Ergebnis aber auf die gesamte EU-Ebene übertragen lässt, bleibt abzuwarten. Die Ergebnisse werden erst am Sonntagabend ab 23 Uhr aus Brüssel verkündet.



Hierzulande wird die Europawahl von Österreichs Regierungskrise und der Ibiza-Affäre überschattet. Zumindest gab es bei den Wahlkampfabschluss-Veranstaltungen kaum andere Themen.



Diese sieben Parteien stehen in Österreich auf dem Stimmzettel: ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grüne, NEOS, EUROPA JETZT und KPÖ.

+++ Österreichs Regierung inmitten der EU-Wahl in der Krise: Alle Entwicklung im Newsticker +++



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(ek)

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