Österreich

So geht es Wiener Corona-Anwalt (74) jetzt

Ein bekannter Wiener Rechtsanwalt erkrankte sehr früh am Coronavirus. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) verrät nun, wie es ihm geht.
Heute Redaktion
13.09.2021, 13:47

Lange bangten die Angehörigen um einen bekannten Wiener Anwalt, der sich im Februar mit dem Coronavirus angesteckt hatte und ins Kaiser-Franz-Josef-Spital gebracht worden war. Der 74-Jährige galt für eine Weile sogar als der am schwersten betroffene Patient in Österreich. Und er war der erste Erkrankte in Wien.

Jetzt ist klar: Der Patient ist wieder gesund und hat Covid-19 überstanden. Das verkündete der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker auf Instagram. "Gestern hatte ich die große Freude mit ihm sehr lange zu telefonieren, da er wieder aus dem Spital entlassen werden konnte", so Hacker.

Infizierte in Kanzlei und Gericht

Der Jurist gehe es laut eigenen Angaben "prächtig" und er sei "voll Tatendrang". "Es ist mir wichtig zu erwähnen, wie großartig und erfolgreich die Teams in der Rudolfstiftung und im KFJ für mein Überleben gekämpft haben", schreibt der 74-Jährige in einer Stellungnahme. "Hervorragend war auch, wie sich die Teams um meine Familie gekümmert haben. Nochmals 1000 Dank dafür."

Der Mann war zunächst in der Rudolfstiftung behandelt und später ins KFJ verlegt. Beinahe 100 Mitarbeiter der Rudolfstiftung mussten danach in Quarantäne. Und auch in der Kanzlei des Juristen gab es mehrere erkrankte Personen. Eine davon begann zum dieser Zeit als Praktikantin am Wiener Landesgericht für Strafsachen. "Heute" berichtete ausführlich über den Fall.

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