Erster Erfolg in Wien: Waffenruhe für Berg-Karabach

Armenien und Aserbaidschan haben sich am Montag in Wien durch Vermittlung der Außenminister John Kerry (USA) und Sergej Lawrow (Russland) auf eine Waffenruhe für die Region Berg-Karabach geeinigt. In der mehrheitlich armenischen Region, die sich in den 1990er Jahren von Aserbaidschan abgespalten hatte, gab es in den vergangenen Wochen wieder Kämpfe mit Dutzenden Toten.

Armenien und Aserbaidschan haben sich durch Vermittlung der Außenminister John Kerry (USA) und Sergej Lawrow (Russland) auf eine Waffenruhe für die Region Berg-Karabach geeinigt. In der mehrheitlich armenischen Region, die sich in den 1990er Jahren von Aserbaidschan abgespalten hatte, gab es in den vergangenen Wochen wieder Kämpfe mit Dutzenden Toten.

Die Friedensgespräche am Montag waren nur der Auftakt eines wahren Verhandlungsmarathons in Wien. Für Dienstag stehen neue Gespräche zur Beilegung des blutigen Bürgerkriegs in Syrien sowie Maßnahmen zur Stabilisierung des ebenfalls zerrütteten Libyens auf dem Plan.

Neben den Außenministern Russlands und der USA, Sergej Lawrow und John Kerry, sind Spitzenpolitiker und Diplomaten aus mehr als 20 weiteren Ländern vertreten. Die Hoffnungen bei den Teilnehmern sind groß. Bereits im Frühjahr war in Wien ein erster Waffenstillstand zwischen syrischen Rebellengruppen und dem Assad-Regime ausverhandelt worden. Die Kämpfe waren in den vergangenen Wochen allerdings erneut ausgebrochen.

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