Erster Ladendiebstahl in kassalosem Amazon-Shop

Noch am Tag der Eröffnung des ersten smarten Amazon-Supermarkts wurde ein Fehler gemeldet.

Wie "heute.at" ausführlich berichtete, hat Amazon in Seattle den ersten Shop ohne Kassa eröffnet. Die "Amazon Go"-App soll mit Hilfe von Kameras und Sensoren ermitteln, welche Artikel ein Käufer aus dem Regal holt und auch einpackt.

Schon jetzt berichtet allerdings eine erste Kundin des kassalosen Shops von einem "unabsichtlichen Diebstahl". Eine CNBC-Reporterin twittert, dass sie ein Joghurt gestohlen habe, bzw. die App nicht registriert hat, dass die Journalistin das Produkt eingepackt hat. "Ich denke, ich habe gerade Ladendiebstahl begangene?? #AmazonGo hat mir mein Siggi's Joghurt nicht verrechnet."

Amazon reagierte bereits und beruhigte die Reporterin: "Das geht aufs Haus." Vizepräsidentin der App, Gianna Puerini, meint außerdem, dass es im Rahmen der einjährigen internen Testung keinen Fehler gab. Nachdem der Versandriese von seinen Kunden aber ohnehin erwartet, den Shop einfach so (ohne zu bezahlen) zu verlassen, ist fraglich, was bei künftigen Vorfällen dieser Art passieren wird.

Keine Wartezeiten

Wenn das Konzept des smarten Supermarkts in Seattle aufgeht, soll das Modell bald auch auf andere Städte ausgeweitet werden. Ein Twitter-User macht sich indes über den Andrang lustig, immerhin soll durch das Keine-Kassa-Konzept Warten gerade vermieden werden: "Ich bin in Seattle und hier ist eine Schlange vor dem Geschäft, dessen einzige Prämisse ist, dass man nicht in einer Schlange warten muss."

(red)

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