Erster Omikron-Toter in Österreich war zwei Mal geimpft

Täglich kommen zahlreiche Omikron-Fälle hinzu. Symbolbild. 
Täglich kommen zahlreiche Omikron-Fälle hinzu. Symbolbild. Jerome Delay / AP / picturedesk.com
Am Donnerstag wurde der erste Todesfall nach einer Omikron-Infektion vermeldet. Eine Booster-Impfung hätte diesen womöglich verhindert. 

Am Donnerstag kam die traurige Meldung aus Niederösterreich, dass ein 87-Jähriger nach einer Infektion mit der Omikron-Mutation des Coronavirus verstorben ist. "Heute"-Infos zufolge war der Mann zweifach geimpft. Die letzte Dosis dürfte er im März 2021 erhalten haben. Offenbar war der Schutz durch die lange zurückliegende Impfung nicht mehr vorhanden. Experten sind sich mittlerweile sicher, dass die Auffrischungsimpfung ein wichtiges Instrument gegen die Omikron-Variante ist. 

Auffrischungs-Impfung gegen Omikron hochwirksam

Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) etwa verwies am Donnerstag in seinem Redebeitrag bei einer Pressekonferenz darauf, dass der Booster-Shot zu 90 Prozent vor einem schweren, also einem Krankenhausaufenthalt, und immerhin noch zu 70 Prozent vor einem symptomatischen Verlauf schütze. Der Schutz vor einem Verlauf, der den Patienten auf die Intensivstation führt, soll sogar über der 90-Prozent-Marke liegen. 

Auch Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) rührte in der jüngsten Vergangenheit massiv die Werbetrommel für die dritte Impfung. Bislang sind in Österreich 16.603.550 Impfdosen verimpft worden. Etwas mehr als 3,7 Mio. Österreicher sind bereits dreimal gegen das Coronavirus geimpft. 13.823 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. 

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