Murray war am Dienstagabend im ersten Spiel der Viertelfinal-Serie zwischen den Klagenfurtern und Fehervar aus Ungarn auf dem Weg zur Bank kollabiert. Der Teamarzt und Sanitäter waren schnell zur Stelle, um den 33-Jährigen zu versorgen. Der Kanadier hatte minutenlang behandelt werden müssen, soll Augenzeugen zufolge dreimal reanimiert worden sein. Er sei beim Abtransport aus der Arena ansprechbar gewesen, hatte eine Infusion erhalten. Murray kam ins Krankenhaus.
Danach folgte der Abbruch des Spiels mit zwei Minuten und 36 Sekunden im ersten Drittel noch auf der Uhr. Dass der KAC zu diesem Zeitpunkt mit 1:0 führte, geriet zur Nebensache.
Der KAC hat derweil ein erstes Update zum Gesundheitszustand des 33-Jährigen gegeben: "Mit Stand vom Mittwochmorgen befindet sich Jordan Murray in der Aufwachphase aus dem künstlichen Tiefschlag, sein medizinischer Zustand ist aktuell stabil." Murray habe bei seinem Kollaps "das Bewusstsein und dann auch sämtliche Vitalzeichen" verloren. Die Reanimationsmaßnahmen retteten Murray das Leben. "Der Kanadier erlangte dadurch Transportfähigkeit, sodass seine weiterführende, stabilisierende Behandlung im Klinikum Klagenfurt vollzogen werden konnte", erklärte der Klub weiter.
Murray war erst im Sommer 2025 vom DEL-Klub Schwenningen zu den Klagenfurtern gewechselt.
Wie es in der Viertelfinal-Serie der beiden Teams weitergeht, ist derweil unklar. Nach dem Abbruch sollte das zweite Spiel bereits am Donnerstag folgen. Die Liga wird nun in Absprache mit den beiden Klubs das weitere Vorgehen am Mittwoch bekannt geben.