Bei Paralympics

Wieder Gold! Vier weitere Medaillen für Österreich

Die nächsten Medaillen für Österreich bei den Paralympics in Cortina. Veronika Aigner schnappte sich Gold in der Kombination.
Sport Heute
10.03.2026, 13:33
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Nach Gold in der Abfahrt und Silber im Super-G hat Aigner in der Kombination wieder nachgelegt. Die 23-Jährige raste mit Guide Lilly Sammer zur Goldmedaille in der Klasse der sehbeeinträchtigten Frauen. Und das überlegen. Die Niederösterreicherin setzte sich 3,06 Sekunden vor der Italienerin Chiara Mazzel und 3,90 Sekunden vor ihrer Landsfrau Elina Stary – die erste Paralympische Medaille für die 19-Jährige, die mit Guide Stefan Winter an den Start ging.

"Es war gigantisch, ich habe geschaut, dass ich am Start eine Ruhe reinbringe. Wir haben Gas gegeben und sind aggressiv gefahren. Ich verstehe es bis jetzt nicht, wie wir den Vorsprung nochmal ausbauen haben können. Dafür, dass ich keinen Slalom mehr fahre, war das eine starke Leistung", schmunzelte die Doppel-Paralympics-Siegerin. "Es war ein solider Slalom-Lauf, ich freue mich, dass ich abgeliefert habe. Die Erleichterung ist natürlich sehr groß", meinte Stary.

Aigner führt bereits nach dem Super-G der Kombination mit einer Sekunde Vorsprung auf Mazzel, den Vorsprung baute die 23-Jährige noch aus. Stary hielt im entscheidenden Slalom ihren dritten Platz.

Auch Bronze für Aigner und Grocher

Johannes Aigner holte sich derweil seine dritte Medaille, ergatterte in der Kombination die Bronzemedaille, nachdem der Niederösterreicher in den Speed-Disziplinen bereits zweimal Gold geholt hatte. Der 20-Jährige lag schon nach dem Super-G auf Rang drei, verteidigte diesen Platz dann im Slalom. Aigner hatte 1,04 Sekunden Rückstand auf den starken Lokalmatador Giacomo Bertagnolli, der Gold ergatterte. Neil Simpson aus Großbritannien wurde Zweiter (+0,65),

"Es war an sich ein guter Slalom, die Zeit hat mich eigentlich ein bisschen verwundert. Da müssen wir schon noch etwas tun. Aber eine Medaille ist eine Medaille", schmunzelte Aigner.

Die dritte Bronzemedaille des Tages geht an Thomas Grocher in der Klasse der Stehenden. Er landete 1,82 Sekunden hinter dem Goldmedaillengewinner Arthur Bauchet und Federico Pelizzari, der Silber holte (+1,20).

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