Erstes Wiener Kaffeehaus im Ausland eröffnet

Große Ehre für das Wiener Kaffee Franzl in der Schweiz: Es ist das erste und einzige Mitglied des Klubs der Wiener Kaffeehausbesitzer außerhalb Österreichs.

Seit diesem Jahr ist das Franzl, geführt von Norbert und Tatjana Mahr, offiziell in den Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer aufgenommen. Speziell: Das Restaurant im Schweizer Kanton Thurgau am Bodensee ist das erste und derzeit einzige internationale Mitglied des Klubs.

Ein echtes Wiener Kaffeehaus muss viel mehr bieten als nur guten Kaffee: "Wir bieten alles, was der Wiener zum Überleben braucht", sagt Tatjana Mahr, Besitzerin des Wiener Kaffee Franzl. Damit meint sie Frühstück und Mittagessen sowie die typischen Kaffees. Ein Wiener Kaffeehaus ist quasi ein zweites Wohnzimmer.

Der Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer wurde 1955 gegründet. Zentrales Anliegen des Klubs ist die Erhaltung und Förderung der Wiener Kaffeehauskultur, die seit 2011 als immaterielles Kulturerbe von der Unesco anerkannt wurde. Der Klub legt großen Wert auf das familiäre Flair der traditionsreichen Kaffeehäuser in Wien.

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Ein Stück Wien in der Schweiz

"Wir mussten viele Kriterien erfüllen, um in den Klub aufgenommen zu werden", erklärt Tatjana Mahr. "Es beginnt bei den typischen Kaffeesorten." Damit meint sie die typischen Bezeichnungen wie etwa Einspänner, Mokka, Wiener Melange oder Fiaker. Auch das Essen muss ins Bild passen. So werden etwa Wiener Schnitzel, Kaiserschmarrn oder Topfenknödel angeboten.

Geprüft wurden auch die Einrichtung und das übrige Angebot des Kaffeehauses, aber das wohl Wichtigste ist die Authentizität. Und diese bietet das Wiener Ehepaar im Franzl allemal. "Es ist eine große Ehre, das Weltkulturerbe der Wiener Kaffeehauskultur zu repräsentieren", sagt Tatjana Mahr stolz.

(sav)

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