Erstmals nach 2. Weltkrieg Ausgangssperre in Holland

Angst vor der Coronavirus-Mutation - nun wurde eine Ausgangssperre verhängt. 
Angst vor der Coronavirus-Mutation - nun wurde eine Ausgangssperre verhängt. ROB ENGELAAR / AFP / picturedesk.com
In Holland befürchtet man einen Anstieg der Infektionen durch die Coronavirus-Mutation. Eine nächtliche Ausgangssperre wurde nun eingeführt. 

Aus Angst vor der schnellen Verbreitung der Virus-Mutation verschärfen die Niederlande ihre Corona-Maßnahmen noch einmal drastisch. Ab Samstag soll erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg eine nächtliche Ausgangssperre herrschen. Ab da dürfen Bürger ihr Zuhause zwischen 21:00 und 04:30 Uhr nur noch in dringenden Fällen verlassen. Dafür stimmte am Donnerstag die Mehrheit der Abgeordneten, nachdem Ministerpräsident Mark Rutte die Maßnahme bereits am Mittwoch angekündigt hatte. Wer gegen die Ausgangssperre verstößt, dem droht eine Geldstrafe von 95 Euro, kündigte Ministerpräsident Mark Rutte an.

Die nächtliche Ausgangssperre soll vorerst bis zum 9. Februar gelten. Zwar sind die Neuinfektionszahlen in den Niederlandenseit etwa drei Wochen rückläufig, allerdings warnen Gesundheitsexperten vor der Coronavirus-Mutation. Sie fürchten eine schnelle Ausbreitung eine Explosion der Infektionszahlen. 

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