Erwin Pröll verliert die Absolute - nur 48 Prozent

Bild: Heute-Grafik

In einer Woche entscheiden bis zu 1,404 Millionen Niederösterreicher über die Machtverteilung in Österreichs größtem Bundesland. Laut Karmasin-Umfrage für "Heute" steht eine sanfte Revolution bevor (400 Befragte):

In einer Woche entscheiden bis zu 1,404 Millionen Niederösterreicher über die Machtverteilung in  sterreichs größtem Bundesland. Laut Karmasin-Umfrage für "Heute" steht eine sanfte Revolution bevor (400 Befragte):


Die ÖVP verliert die absolute Stimmenmehrheit, kommt auf 48 %. Gegenüber der Wahl 2008 ein Minus von 6 % (Schwankungsbreite: ± 5 %). Trotzdem könnte Erwin Pröll weiter allein regieren - so wie etwa die Wiener SPÖ im Jahr 2005, als sie mit nur 49 % der Wählerstimmen eine absolute Mandatsmehrheit im Rathaus erhielt. Grund ist die komplizierte Wahlarithmetik.
In NÖ kommt die SPÖ nächste Woche laut Umfrage nur mehr auf 23 % (–2,5 % ggü. 2008). Die FPÖ hält bei 11 % (+0,5), die Grünen bei 8 % (+1). n Das Team Stronach wollen derzeit 8 % wählen (Schwankungsbreite: ± 2,7 %), Kleinparteien halten bei 1 bis maximal 3 %.


In einer zweiten Frage wollten wir wissen, welche Koalition die Niederösterreicher bevorzugen, sollte die ÖVP die "Absolute" doch verlieren:

Jeder Dritte (34 %) plädiert für Schwarz-Rot, 23 % für die immer realistischer werdende schwarz-grüne Variante.
48 % würden Pröll direkt zum Landeshauptmann wählen. Abgeschlagen: Leitner (SP) 11 %, Rosenkranz (FP) und Petrovic (Grüne) jeweils 4 %, Stronach nur 3 % - aber Landeshauptmann will er ohnehin nicht werden…


E. Nuler, P. Reidinger

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