Frist verstrichen

Es gibt Probleme – Prämien-Ärger bei Skispringern

Große Aufregung im Skisprung-Lager der Polen. Shootingstar Kacper Tomasiak wartet noch auf Prämienzahlungen, seine Mutter schäumt.
Sport Heute
03.05.2026, 17:38
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Der 19-jährige Kacper Tomasiak ist Polens Skisprung-Versprechen für die Zukunft. Das stellte der talentierte Skispringer mit zwei Olympia-Silbermedaillen in Predazzo (Normalschanze, Super-Team) und mit der Bronzenen von der Großschanze unter Beweis. Doch Tomasiak und Pawel Wasek, der Partner aus dem Super-Teambewerb, warten noch auf Prämienzahlungen, wie polnische Medien übereinstimmend berichten.

Insgesamt sollen stolze 235.000 Euro noch ausständig sein. Eine Frist, diese Prämien auszuzahlen, ist am 30. April verstrichen. Und Kinga Tomasiak, Mutter des Star-Springers, schäumt jedenfalls: "Wir haben bereits mit Anwälten gesprochen und beabsichtigen, am Montag, nach der Rückkehr aus dem Urlaub, in dieser Angelegenheit tätig zu werden. Wir werden das nicht auf sich beruhen lassen." Außerdem unterstrich die Mutter des Springers: "Ich möchte daran erinnern, dass in den Bestimmungen für die Prämienzahlungen an Olympioniken eindeutig festgelegt ist, dass das Nationale Olympische Komitee für die Zahlungen zuständig ist."

Finanzprobleme bei Olympia-Komitee

Doch genau dieses soll aber in Finanznöten stecken, heißt es. Auch, weil die Krypto-Plattform "Zondacrypto" selbst in finanzieller Schieflage stecken soll und das polnische Telekommunikationsunternehmen "Polkomtel" das Sponsoring des Nationalen Olympischen Komitees beendet hat. Dies wolle Familie Tomasiak aber nicht als Ausrede gelten lassen. Mutter Kinga griff deshalb auch Radoslaw Piesiewicz an. Er habe auch die Erfolge der Springer bei Olympia gefeiert. "Doch als es darum ging, sein Versprechen einzulösen, traten Probleme auf", sagte Mutter Tomasiak.

Wasek soll laut "WP SportoweFakty" zunächst ein Gespräch mit dem Nationalen Olympischen Komitee anstreben.

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