Robinson hat die abgelaufene Saison auf dem guten fünften Platz im Gesamtweltcup beendet. Die Neuseeländerin wurde Zweite in der Super-G-Wertung und Fünfte in ihrer Spezialdisziplin, dem Riesentorlauf. Dabei hatte die Neuseeländerin nach Siegen in den Riesentorläufen von Copper Mountain und Mont Tremblant sogar die kleine Riesentorlauf-Kugel vor Augen. Eine sportliche Talsohle rund um den Jahreswechsel samt Ausfällen am Semmering und in Kranjska Gora kostete aber die Chance auf die Riesentorlauf-Kugel.
Trotzdem kommt der Schritt, den die 24-Jährige nun vollzogen hat, durchaus überraschend. Robinson hat in sozialen Netzwerken nämlich die Trennung von ihrer Skimarke Salomon bekannt gegeben. "Die letzten vier Jahre haben mir sehr viel bedeutet. Ich bin unglaublich dankbar für all die Menschen, die ich in diesem so wichtigen Abschnitt meiner Karriere kennengelernt und mit denen ich zusammengearbeitet habe. Wir haben gemeinsam großartige Erfolge gefeiert und Erfahrungen geteilt, die ich für immer in Erinnerung behalten werde", schrieb Robinson. Salomon werde immer "einen speziellen Platz in meinem Herzen" haben, so die Neuseeländerin.
Die sich auch bei ihrem Servicemann Michael Haas emotional verabschiedete. "Worte können nicht beschreiben, wie dankbar ich bin. Es kommt selten vor, dass man jemanden trifft, mit dem man sich so mühelos versteht. Deine Arbeitsethik, Freundlichkeit und wie du bist haben unsere Zusammenarbeit so speziell gemacht", wurde Robinson emotional, bedankte sich, dass der Servicemann "immer da war" und "110 Prozent" gegeben habe. "Du bist der Beste", schloss Robinson.
Gleichzeitig blickte Robinson in die Zukunft: "Etwas Neues wird kommen", versprach sie. Das gibt Raum für Spekulationen.