"Es reicht" – Wiener Star-Designer geht in Hungerstreik

Der Wiener Star-Designer Karl Michael fordert Rechte für "LGBTQAI+"-Personen.
Der Wiener Star-Designer Karl Michael fordert Rechte für "LGBTQAI+"-Personen.
zVg / Picturedesk.com
Der Wiener Modedesigner Karl Michael hat für die Rechte von "LGBTQAI+"-Personen mit Hungerstreik gedroht. Und Präsident Van der Bellen soll's richten.

Am 5. Juli um 15 Uhr soll vor dem Ausweichquartier des Parlaments am Wiener Heldenplatz ein Sitzstreik stattfinden. Die Forderung: ein sofortiger Diskriminierungsschutz für "LGBTQAI+"-Personen in Österreich. Initiator ist der Wiener Modedesigner Karl Michael. "Eine Minderheit, die eigentlich eine Mehrheit ist" nennt der junge Designer im Gespräch mit "Heute" die Vielen, denen er mit seiner Aktion eine Stimme geben will.

"Bis sich Van der Bellen solidarisiert"

Extrem: Der Modedesigner will sich in den Hungerstreik begeben, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Wie lange? "Bis sich Bundespräsident Van der Bellen mit uns solidarisiert und unsere Forderung Unterstützt", so Karl Michael. Allein sei er in seinem Vorhaben jedenfalls nicht: "Ich hab schon Unterstützung von verschiedenen Organisationen", so der Modeschöpfer.

Es ist nicht die erste Aktion des Wiener Modeschöpfers.
Es ist nicht die erste Aktion des Wiener Modeschöpfers.zVg

Karl Michael sei es wichtig, dass jetzt etwas passiere, betonte er im "Heute"-Talk. "Am 5 Juli um 15 Uhr werde ich dort sein und ab dann nichts mehr essen". Alexander Van der Bellen habe im Wahlkampf von der Unterstützung des Wiener Modedesigners profitiert – "jetzt darf er zeigen, was für ein Präsident er ist. Ich plädiere auf seine Menschlichkeit und Solidarität gegenüber der Menschenwürde im Kampf gegen Diskriminierung", so Karl Michael.

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