Bulgarien hat beim "Eurovision Song Contest" in Wien erstmals in seiner Geschichte den Sieg geholt. Sängerin DARA konnte mit ihrem Song "Bangaranga" ganz Europa begeistern. Nun steht auch der Austragungsort für das kommende Jahr fest.
Einen Bewerbungsprozess unter bulgarischen Städten wird es nicht geben. Milena Milotinova, die Generaldirektorin des öffentlich-rechtlichen Senders BNT, erklärte, dass Sofia bereits als Austragungsort gesetzt sei. Auf der Pressekonferenz hieß es bereits: "Welcome to Sofia next year".
Wie "esc-kompakt.de" berichtet, gilt Sofia ohnehin als klarer Favorit. Die Hauptstadt mit rund 1,3 Millionen Einwohnern bringt alles mit, was die EBU für den ESC erwartet: eine Arena mit über 10.000 Plätzen, ausreichend Hotels und den größten Flughafen des Landes.
Die Arena Sofia bietet nicht nur genügend Platz für Zuschauer, sondern auch die nötige Deckenhöhe für die aufwendige Bühnentechnik. Dazu kommen große Backstage- und Produktionsflächen. Sollte die Arena allein nicht ausreichen, könnte das Pressezentrum im nahegelegenen Sofia Tech Park untergebracht werden.
Sofia verfügt über die beste internationale Anbindung Bulgariens. Der Flughafen ist ganzjährig gut erreichbar, Produktionsfirmen und Medienstrukturen sind vor Ort. Auch staatliche Institutionen befinden sich in der Hauptstadt.
Als mögliche Alternative war auch Burgas am Schwarzen Meer im Gespräch. Die Küstenstadt mit rund 200.000 Einwohnern hätte spektakuläre Bilder liefern können. Allerdings ist der Flughafen dort deutlich kleiner und außerhalb der Tourismussaison eingeschränkt erreichbar.
Für Bulgarien ist der ESC-Sieg ein historischer Moment. In den drei Jahren davor hatte das Land auf eine Teilnahme verzichtet - nun wird es 2027 als Gastgeber zurückkehren.