Für Cosmó endete der Heim-ESC am Ende mit einer herben Enttäuschung. Gerade einmal sechs Punkte holte Österreich – und landete damit auf dem vorletzten Platz.
Doch wie deutlich Europa den österreichischen Beitrag tatsächlich abstrafte, zeigen erst jetzt die detaillierten Rankings aus den einzelnen Ländern. Denn fast überall landete Cosmó auf den allerhintersten Plätzen.
Besonders bitter: Portugal setzte Österreich sogar auf Platz 25 – also ganz ans Ende. Auch San Marino sah den Gastgeber nur auf dem letzten Rang. Frankreich, Griechenland, Belgien, Polen, Georgien, Montenegro und Großbritannien reihten Österreich jeweils nur auf Platz 24 ein. Selbst beim "Rest of the World"-Voting schaffte es Cosmó lediglich auf Rang 24.
Wirklich positive Ausreißer gab es kaum. Nur Deutschland stellte sich überraschend deutlich hinter Österreich und setzte den "Tanzschein" auf Platz 6. Die Schweiz vergab immerhin Platz 16.
Ansonsten herrschte europaweit beinahe erschreckender Konsens: Österreich gehörte für viele Zuschauer zu den schwächsten Acts des gesamten Finales.
Gerade das macht die Zahlen so außergewöhnlich. Beim Eurovision Song Contest 2026 gehen Meinungen normalerweise oft weit auseinander. Manche Länder lieben einen Song, andere hassen ihn. Bei Cosmó dagegen bewegten sich die Platzierungen fast überall im selben Bereich – ganz hinten.
Vom großen Heim-Hype blieb international also nicht viel übrig. Europa ließ Österreich heuer kaum eine Chance.