Victoria Swarovski und Michael Ostrowski haben beim ersten ESC-Halbfinale in Wien eindrucksvoll gezeigt, warum der ORF ihnen die größte Musikshow Europas anvertraut hat. Vor der Bekanntgabe ihrer Moderation gab es noch Zweifel, ob das Duo die riesige Bühne stemmen kann – spätestens nach Dienstagabend wirken diese Bedenken aber fehl am Platz.
Die beiden präsentierten sich mehrsprachig, lieferten Tanzeinlagen ab, sangen sogar und bewegten sich dabei so selbstverständlich durch die Live-Show vor Millionenpublikum, als würden sie seit Jahren nichts anderes machen. Ostrowski fiel mit seiner lockeren Art und sichtbaren Spielfreude auf, während Swarovski gewohnt elegant und sympathisch durch den Abend führte.
Bei der Pressekonferenz am Mittwoch sprach Ostrowski über seinen persönlichen Zugang zur großen Bühne. "Ich habe mich mein ganzes Leben darauf vorbereitet", erklärte er gegenüber "Heute". Der Moderator verriet außerdem, dass er sich stark an Entertainer-Legende Peter Alexander orientiert habe.
Sein Ziel sei gewesen, den Stil eines "Entertainers der alten Schule" zurückzubringen – mit Humor, Gesang und Tanz. Unterstützung holte er sich dennoch von erfahrenen ESC-Größen: Sowohl Anke Engelke als auch Conchita Wurst wurden von ihm vorweg kontaktiert und standen ihm mit Tipps zur Seite.
Auch beim zweiten Halbfinale wird dem Publikum wieder einiges geboten: Mehrere Outfitwechsel und neue Gesangseinlagen stehen bereits auf dem Programm, wie "Heute" schon bei einer ersten Probe sehen durfte.