Nach JJs fulminantem ESC-Triumph mit "Wasted Love" blickt jetzt ganz Europa gespannt auf seinen Nachfolger: Cosmó. Der 19-Jährige polarisiert schon seit Wochen mit seinem Song "Tanzschein" und seinen extravaganten Looks. Während Fans ihn für seinen Mut feiern und bereits Vergleiche mit internationalen Popstars ziehen, können andere mit seinem Stil überhaupt nichts anfangen. Kaum ein Musiker aus Österreich spaltet so die Meinungen.
Fix im Finale ist Österreichs heurige Hoffnung zwar bereits ohnehin durch den Sieg im Vorjahr – trotzdem musste auch Cosmó bei einem Halbfinal-Durchlauf in der Wiener Stadthalle antreten. Dort wurde am Mittwoch für das zweite Semifinale geprobt, nachdem am Dienstag bereits die erste Show über die Bühne gegangen war.
Doch ausgerechnet bei Österreichs Act lief zunächst nicht alles nach Plan. Während die Umbauten bei den anderen 14 Ländern reibungslos funktionierten, kam es bei Cosmós "Tanzschein"-Performance zu Verzögerungen. Der Aufbau seiner Bühnenelemente dauerte deutlich länger als vorgesehen, die Proben mussten kurz unterbrochen werden.
Kurzfristig tüftelte man sogar bereits daran, wie die Moderatoren im Ernstfall Zeit überbrücken könnten, falls der Umbau am Donnerstag erneut Probleme macht und ließ dabei Michael Ostrowsvki Improvisieren.
Als schließlich alles bereitstand, zeigte der Sänger aber, warum er für uns auf der großen ESC-Bühne steht: Mit voller Energie heizte er die Halle an und animierte alle dazu, seine mittlerweile legendären Tanzschritte zum Ohrwurm mitzutanzen.
Ob beim Halbfinale alles glattläuft, wird sich am Donnerstagabend im ORF zeigen – entscheidend wird aber ohnehin der große Finalabend am Samstag.