Kurz vor dem ersten ESC-Halbfinale wurde der Rathausplatz zur großen "Tanzschein"-Party. Tausende Fans trotzten dem Wetter und feierten Österreichs Hoffnungsträger Cosmó frenetisch ab. Der 19-Jährige lieferte genau das, was viele erwarten: Energie, gute Laune und jede Menge Tanz-Moves.
Und eines fiel dabei natürlich auf: Der blaue Stern im Gesicht war weiterhin da.
Dabei hatte genau dieser in den vergangenen Tagen für ordentlich Wirbel gesorgt. Ein Wiener Musiker hat öffentlich erklärt, der blaue fünfzackige Stern sei seit Jahren Teil seiner künstlerischen Identität. Sogar juristische Schritte standen im Raum.
Doch Cosmó setzt weiterhin auf sein auffälliges Markenzeichen – wenn auch zuletzt leicht verändert. Der Stern wirkt mittlerweile dunkler, zusätzlich funkeln kleine Glitzersteine an den Spitzen. Zumindest beim großen Final-Auftritt wird der Glamour-Faktor groß sein. Komplett verschwunden ist das Symbol aber keineswegs.
Damit sendet Österreichs ESC-Star kurz vor seinem großen Auftritt ein klares Zeichen: Der Stern bleibt.
Und die Fans? Die scheinen die ganze Debatte ohnehin herzlich wenig zu interessieren. Vor dem Rathaus wurde getanzt, mitgesungen und gefeiert. Besonders beim Refrain von "Tanzschein" verwandelte sich der Platz trotz Regen in eine einzige ESC-Partyzone.
Lange hatte man intern sogar überlegt, den Auftritt wetterbedingt abzusagen. Schlussendlich entschied man sich aber doch dafür – eine Entscheidung, die sich bezahlt machte.
Denn spätestens nach diesem Abend ist klar: Cosmó hat Wien bereits auf seiner Seite.