"Acht meiner besten Männer sind in der Nähe deiner Stadt." Die WhatsApp-Nachricht klingt wie aus einem schlechten Gangsterfilm, ist aber echt. Mehrere Männer aus dem Kanton Baselland haben in den vergangenen Tagen Todesdrohungen erhalten, nachdem sie Anzeigeportale für Escorts besucht hatten. Hier lauerten auch die Erpresser.
Die Baselbieter Polizei warnt vor der Masche der Erpresser und veröffentlichte am Freitag einen entsprechenden Facebook-Post. Demnach platzieren die Gauner Links auf diesen Portalen, über automatisch eine Whatsapp-Nachricht versendet wird, wenn man diese über das Smartphone anwählt.
Danach geschehe erstmal nichts, bis dann plötzlich eine Drohnachricht in Textform oder als Video eingeht. Auf der Website Cybercrimepolice der Zürcher Kantonspolizei ist das Vorgehen der Erpresser detailliert beschrieben.
Die Masche ist nicht ganz neu. Die Polizei warnte erstmals im August 2022 davor. Seither haben sich bereits 1.291 Betroffene gemeldet. Die Polizei rät, die Rufnummern der Erpresser sofort zu sperren und diese Whatsapp zu melden. Zudem solle man auf keinen Fall mit den Erpressern kommunizieren.