Vater sperrt Sohn (2) stundenlang ein - tot

Bild: Kein Anbieter/iStock
Tragischer Fall in Essen: Ein zweijähriger Bub dürfte an einem Hitzeschock gestorben sein, nachdem er in einem heißen Zimmer eingesperrt war.
Im deutschen Hessen ist ein Zweijähriger gestorben, weil er in einem erhitzten Zimmer eingesperrt und nicht ausreichend versorgt wurde. Das zuständige Jugendamt hat nach dem Fund des toten Kindes nun Details veröffentlicht. Laut Staatsanwaltschaft habe der Vater den Buben mindestens 17 bis 18 Stunden nicht versorgt. Die Zimmertür sei verschlossen gewesen.

Der 31-Jährige sitzt seit Sonntag wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft, ihm wird vorgeworfen, sein Kind verdurstet haben zu lassen. Laut den Ermittlungen äußerte sich der Verdächtige bisher nicht dazu, warum er den Buben eingesperrt hatte. Die Mutter sei zu dieser Zeit nicht zu Hause gewesen.



CommentCreated with Sketch.4 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Wie die deutsche "Bild"-Zeitung berichtet, soll die 21-Jährige einen Zusammenbruch erlitten haben, nachdem sie die Leiche ihres Sohnes gesehen hatte. Auch gegen sie wird wegen Totschlags durch Unterlassen ermittelt.

Die Obduktion des kleinen Luis habe ergeben, "dass das Kind aufgrund eines Kreislaufversagens in Folge eines Hitzeschocks verstorben ist", teilte die Polizei mit.

Die beiden Schwestern des Buben (1 und 4) wurden bei einer Pflegefamilie untergebracht. Seit Dezember 2018 wurde die Familie vom Jugendamt betreut.



(red)
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