Estland sichert Grenze zu Russland mit Stacheldraht

Das Polizei- und Grenzschutzamt Estlands will an seiner Landesgrenze zu Russland einen Hochsicherheitswall errichten mit einem Zaun garniert mit Stacheldraht. Dazu sollen Drohnen das Gebiet kontrollieren und Videokameras die Vorgänge aufzeichnen. Es handelt sich hier um eine EU-Außengrenze.

Die Grenze zwischen Estland und Russland verläuft entlang dem Gebiet Pskow, am Pskower und Peipus-See und dem Fluss Narva. Die Gesamtlänge des 2,5 Meter hohen Zauns wird etwa 108 Kilometer ausmachen. Die obere Kante wird mit Stacheldraht verstärkt. An den versumpften Abschnitten der Grenzlinie werden nur Grenzpfähle errichtet und die Kontrollstreifen verlegt. Außerdem werden Videokameras und unbemannte Fluggeräte eingesetzt. Im Peipus-See sind gut 600 Grenzbojen aufgestellt.

Die Bauarbeiten für die technische Verstärkung der Grenze sollen 2018 beginnen, ihr Gesamtwert soll 71 Million Euro betragen.

Ukraine plant ebenfalls

Schon früher hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko einen Plan zur Errichtung eines modernen Anlagenkomplexes an der Grenze zu Russland angekündigt. Das Milliarden-Projekt soll "Europäischer Schutzwall" heißen. Moskau ist verstimmt.

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