Österreich erhält 3,5 Milliarden Euro EU-Corona-Hilfe

Ursula von der Leyen mit Sebastian Kurz
Ursula von der Leyen mit Sebastian KurzHANS PUNZ / APA / picturedesk.com
Österreich erhält im Corona-Aufbauprogramm 3,5 Milliarden Euro an EU-Zuschüssen.

Knapp ein Jahr nach dem EU-Beschluss für ein CoV-Aufbauprogramm hat die Kommission dem heimischen Plan zugestimmt. Österreich erhält 3,5 Milliarden Euro an EU-Zuschüssen.

Bahn- und Breitbandausbau

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Montag Wien besucht und bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) grünes Licht für den österreichischen CoV-Aufbauplan gegeben. Das Geld soll für Projekte im Bahn- und Breitbandausbau sowie für Ökoinvestitionen verwendet werden. Der Start der Auszahlungen wird für Juni erwartet. Vorher muss noch der Rat der EU-Länder zustimmen.

Der Aufbaufonds für die EU-Länder ist das Herzstück des im Sommer 2020 vereinbarten CoV-Aufbauprogramms "Next Generation EU" im Umfang von 750 Milliarden Euro. Das Geld soll helfen, die Wirtschaft nach der Pandemie wieder aufzubauen. Einen Teil des Geldes gibt es als Zuschuss, einen weiteren Teil als Kredit. Finanziert wird das Programm über Schulden.

Van der Leyen besucht alle Mitgliedsstaaten

Alle Staaten der Union mussten der EU-Kommission detaillierte Aufbaupläne für die Zeit nach der Pandemie vorlegen. Von der Leyen hatte angekündigt, alle 27 Mitgliedsstaaten zu besuchen. Als erstes Land bekam Portugal grünes Licht für seinen Aufbauplan mit einem Volumen von 16,6 Mrd. Euro.

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