EU-Mandat: Das sagt Hofer nach Treffen mit Strache

Das Verhandeln zwischen Ex-FPÖ-Chef Strache und seinem Nachfogler Norbert Hofer um das EU-Mandat geht wohl weiter. Bis Montag soll sich Strache entscheiden.
Am Nachmittag trafen sich Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und sein Nachfolger Norbert Hofer, um über Straches EU-Mandat zu verhandeln. Eine klare Entscheidung ist noch nicht gefallen. Bis spätestens Montag werde Strache eine Erklärung abgeben, sagte Hofer.

"Es war ein gutes Gespräch in professioneller Atmosphäre. Heinz Christian Strache steht kurz davor, eine Entscheidung hinsichtlich der Annahme seines Mandates im Europäischen Parlament zu treffen", teilte Hofer am frühen Abend mit.

Strache müsste freiwillig verzichten

Strache hat aufgrund seiner Vorzugsstimmen Anspruch auf das EU-Mandat. Die Partei will ihn aber dazu bewegen, das Mandat nicht anzunehmen. Angesichts Straches Ibiza-Skandal würde das den Freiheitlichen auf EU-Ebene wohl schaden. Zum Verzicht zwingen kann ihn die FPÖ allerdings nicht.



CommentCreated with Sketch.80 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. "Spätestens am Montag wird Heinz-Christian Strache dazu eine persönliche Erklärung abgeben", kündigte FPÖ-Chef Hofer nach dem Treffen an. Strache selbst hat sich bisher noch nicht zu Wort gemeldet. Stattdessen postete Strache auf seiner Facebook-Seite ein altes Interview aus dem Jahr 2010 in dem er vor dem "politischen Islam" warnt.

Mehrere Deals kolportiert

Zuletzt wurde kolportiert, dass die FPÖ Strache die Spitzenkandidatur bei den kommenden Wien-Wahlen im nächsten Jahr anbieten werde, falls dieser nicht ins EU-Parlament wechseln werde. Auch ein prominenter Listenplatz für Straches Ehefrau Philippa bei den kommenden Nationalratswahlen soll im Gespräch sein. (hos)

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