Strache nimmt EU-Mandat NICHT an

In einer Aussendung sowie einer Videobotschaft auf Facebook erklärt Ex-FPÖ-Chef Strache, dass er das EU-Mandat nicht annehmen werde. Er strebt eine Polit-Rückkehr an.
Lange ließ sich der ehemalige FPÖ-Chef mit seiner Entscheidung über sein Direktmandat für das EU-Parlament Zeit. Hinter verschlossenen Türen war das Tauziehen zwischen der Partei und ihrem Ex-Klubobmann in vollem Gange.

Am Montag machte es Strache endlich offiziell, was im Vorfeld vielfach vermutet wurde: Er wird sein EU-Mandat nicht annehmen. Beinahe im gleichen Atemzug ließ Strache anklingen: "Eine Rückkehr in die aktive Politik kann und soll erst erfolgen, nachdem die Hintergründe des Ibiza-Videos weitestgehend aufgeklärt sind." Den gesamten Wortlaut seiner Erklärung finden Sie hier.

Besonders die Wien-Wahl 2020 gilt dabei als anvisiertes Ziel als Polit-Comeback. Bei der Nationalratswahl wird statt Strache Ehefrau Philippa auf der FPÖ-Liste kandidieren. Mit Listenplatz 3 gilt ihr Einzug ins Parlament als fix. So kann das Ehepaar zumindest auf ein Abgeordneten-Gehalt in der Haushaltskasse zählen, auch wenn dieses mit 8.930,88 Euro um einiges geringer ausfällt als das bisherige Vizekanzler-Gehalt Straches (19.647,94 Euro).

Der gesamte Liveticker zu Straches Mandatsverzicht zum Nachlesen:

(red)

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