EU plant "Bearbeitungszentren" für Balkan-Route

Das Sondertreffen der EU-Innenminister zur momentanen Flüchtlingslage in Europa ist am Montag nicht gänzlich ohne Ergebnis vorübergegangen. Wie der luxemburgische Migrationsminister und EU-Ratsvorsitzende JEan Asselborn mitteilte, hat man sich auf die Errichtung von "Bearbeitungszentren" entlang der Balkan-Route geeinigt.

Das Sondertreffen der EU-Innenminister zur momentanen Flüchtlingslage in Europa ist am Montag nicht gänzlich ohne Ergebnis vorübergegangen. Wie der luxemburgische Migrationsminister und EU-Ratsvorsitzende Jean Asselborn mitteilte, hat man sich auf die Errichtung von "Bearbeitungszentren" entlang der Balkan-Route geeinigt. 

Diese sogenannten "Bearbeitungszentren" sollen zusätzlich zu den jüngst beschlossenen "Hotspots" dazu dienen, Flüchtlinge zu registrieren. Sie sollen auch in Nicht-EU-Staaten entlang der Balkan-Route geschaffen werden. Laut Asselborn kann man von Griechenland nicht erwarten, täglich 10.000 Neuankömmlinge zu kontrollieren.

Die "Bearbeitungszentren" sollen auch dazu dienen, das "Durchwinken" von Flüchtlingen zu beenden, so Asselborn. Die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner wünscht sich "Tempo bei der Umsetzung".

Wie die Flüchtlinge in Zukunft nun auf die EU-Mitgliedsstaaten aufgeteilt werden sollen, wurde am Montag noch nicht endgültig geklärt.

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