Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) beginnt mit der Prüfung einer Zulassung für den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V. Das teilte die in Den Haag ansässige Behörde am Donnerstag mit. In Ungarn wird der Vektorviren-Impfstoff bereits eingesetzt, auch andere EU-Länder planen dies unabhängig von der EMA-Entscheidung.
Der russische Impfstoff war anfangs wegen der mangelhaften Transparenz bei der Produktion und Forschung in Verruf geraten. Anfang Februar bescheinigte eine Studie dem Impfstoff eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent.