Politik

EU-Wahl: Neun Listen kämpfen um Stimmen

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:39

Neun Listen werden bei der EU-Wahl am Stimmzettel stehen. Fix antreten werden SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne, NEOS, REKOS, BZÖ, Europa anders und EU-STOP. Die Monarchisten sind an zu wenigen Unterstützungserklärungen gescheitert. "Heute" lädt die Spitzenkandidaten zu einem Hangout am Muttertag.

Von Anfang an fix - weil schon durch Abgeordneten-Unterschriften gesichert - war das Antreten von SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grünen, NEOS und REKOS. Die anderen Kandidaturwilligen ließen seit 11. März 2.600 Unterstützungserklärungen von Wahlberechtigten unterschreiben.

Erfolgreich war dabei Europa anders, die ihren Wahlvorschlag samt Unterstützungserklärungen am Mittwoch einreichten, obwohl ihnen auch die Unterschrift ihres Spitzenkandidaten Martin Ehrenhauser gereicht hätte.

Das BZÖ reichte die Liste mit der Unterschrift der neuen Spitzenkandidatin Angelika Werthmann am Freitagvormittag ein, es sammelte außerdem ebenfalls mehr als 3.000 Unterstützungserklärungen. Und auch EU-STOP brachte mit den nötigen Unterstützungserklärungen den Wahlvorschlag am Freitagnachmittag ein.

Den Monarchisten fehlten ausreichende Unterschriften, ein Antritt geht sich also nicht aus.

Die NEOS und die REKOS haben ihre Wahlvorschläge bei der Wahlbehörde im Innenministerium als erste gleich am 11. März eingebracht, die FPÖ reichte die Kandidatenliste mit dem neuen Listenersten Harald Vilimsky am Donnerstag ein.

Letzte Fristen

Bis 14. April können Unterstützungserklärungen zurückgezogen und Ergänzungs-Wahlvorschläge eingereicht werden, bis 21. April kann die Kandidatur noch zurückgezogen werden. Am 24. April schließt die Bundeswahlbehörde die Wahlvorschläge ab - dann sind sie fix und können nicht mehr geändert werden. Womit die Stimmzettel gedruckt und Anfang Mai die ersten Wahlkarten versandt werden können.

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