Der weitgehende Stopp der Einreisen in die Europäische Union wegen der Coronavirus-Krise soll nach Ansicht der EU-Kommission um weitere 30 Tage bis zum 15. Mai verlängert werden. Das schlug die Brüsseler Behörde heute vor.
Die Behörde rief die Staaten zu einem abgestimmten Vorgehen bei der Verlängerung auf. Maßnahmen an den Außengrenzen seien nur dann effektiv, wenn sie einheitlich seien.
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten außer Irland sowie die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst einzuschränken.
Österreich hat inzwischen ebenso die Grenzkontrollen zu Deutschland, Italien, der Schweiz, Liechtenstein, Tschechien und der Slowakei bis 31. Mai verlängert ("Heute" hat berichtet). Auch an den Übergängen zu Ungarn und Slowenien wird weiter kontrolliert.