EU wirft Google Missbrauch von Marktmacht vor

Bild: Mark Lennihan (AP)

Die EU-Wettbewerbshüter nehmen nun auch Googles Betriebssystem Android, das meist benutzte Smartphone-System der Welt, unter die Lupe. Der US-Internetriese missbrauche nach vorläufigen Erkenntnissen seine marktbeherrschende Stellung, indem er Herstellern von Android-Geräten und Betreibern von Mobilfunknetzen Beschränkungen auferlege, teilte die EU-Kommission am Mittwoch mit.

Die EU-Wettbewerbshüter nehmen nun auch , das meist benutzte Smartphone-System der Welt, unter die Lupe. Der US-Internetriese missbrauche nach vorläufigen Erkenntnissen seine marktbeherrschende Stellung, indem er Herstellern von Android-Geräten und Betreibern von Mobilfunknetzen Beschränkungen auferlege, teilte die EU-Kommission am Mittwoch mit.


Die EU schickte ein entsprechendes Schreiben mit den Beschwerdepunkten an Google. Die Mittelung ist die erste Stufe in dem Verfahren, an dessen Ende eine milliardenschwere Strafe stehen kann.

„Unsere bisherigen Ermittlungen lassen darauf schließen, dass Google durch sein Verhalten den Verbrauchern eine größere Auswahl an mobilen Anwendungen und Dienstleistungen vorenthält, Innovationen anderer Unternehmen bremst und damit gegen die EU-Kartellvorschriften verstößt“, sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.

Ärger mit den Wettbewerbshütern in Brüssel hat Google jetzt schon, und zwar wegen der Platzierung von Werbung in seiner Suchmaschine. In dem seit 2010 laufenden Verfahren beschuldigt die EU-Kommission den US-Konzern, eigene Angebote zu bevorzugen.

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