Eurofighter: FPÖ befürchtet ein "Affentheater"

Bild: Denise Auer

Er sei "grundsätzlich" bereit, einem neuen Eurofighter-U-Ausschuss zuzustimmen, sagt FP-Chef Strache. Vorher will er aber "neue Fakten" - und Einsicht in die Strafanzeige gegen Airbus.

Er sei "grundsätzlich" bereit, einem neuen zuzustimmen, sagt FP-Chef Strache. Vorher will er aber "neue Fakten" – und Einsicht in die Strafanzeige gegen Airbus.
"Wir verschließen uns einem U-Ausschuss natürlich nicht grundsätzlich", sagte Strache am Dienstag. Ohne "neue Fakten und zusätzliche konkrete Verdachtsmomente" zu kennen, würde ein solcher Ausschuss aber wieder "zu einem Affentheater verkommen". Deshalb forderte er von Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SP) die Offenlegung von dessen Anzeige gegen Eurofighter.

Zunächst sei die Staatsanwaltschaft am Zug, damit "seriöse Aufklärung" im Mittelpunkt stehe, warnte der FP-Chef vor einem "Schnellschuss" – eine Spitze gegen den Grünen Peter Pilz. Der verschickte gestern bereits das "Einsetzungsbegehren" für einen neuen U-Ausschuss an die anderen Fraktionen.

Sollte, wie zu erwarten, der Ausschuss kommen, will Strache auch gleich alle Beschaffungsvorgänge des Heeres seit dem Jahr 2000 durchleuchten – inklusive der Kasernenverkäufe. Die VP will auch den Eurofighter-Vergleich von Ex-Heeresminister Darabos (SP) prüfen und fordert diesbezüglich ein Bekenntnis von Kanzler Kern (SP).

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