Eva Dichand wird Rätin an Wiener Medizin-Universität

Herausgeberin Dr. Eva Dichand
Herausgeberin Dr. Eva DichandBild: Philipp Enders

Am Mittwoch hat sich die Regierung auf 59 Uni-Räte geeinigt. Die ÖVP nominierte "Heute"-Herausgeberin Dr. Eva Dichand für die Meduni Wien.

Volkspartei und Freiheitliche haben am Mittwoch im Ministerrat 59 Uni-Räte nominiert. Auf der prominent besetzten Liste findet sich auch "Heute"-Herausgeberin Dr. Eva Dichand. Sie wurde von der ÖVP zur Rätin an der Medizinischen Universität Wien berufen. Die Medienmanagerin hat sich bereits auf dem Gesundheitssektor behauptet, sie betreibt das erfolgreiche Internetportal netdoktor.at. Von der FPÖ wird der freiheitliche Ex-Gesundheitsstaatssekretär und Radiologe Reinhart Waneck an die Medizinische Uni entsandt.

Die Regierungsparteien ÖVP und FPÖ können gemeinsam 59 Uni-Räte nominieren, die in den insgesamt 22 Universitäten Österreichs praktisch die Funktion von Aufsichtsräten erfüllen. Am 1. März beginnt dann die neue Amtsperiode.

Weitere prominente Namen

Eva Nowotny, die Präsidentin der österreichischen Unesco-Kommission, früher außenpolitische Beraterin von Fred Sinowatz und Franz Vranitzky, wurde ebenfalls von der ÖVP bestimmt. Sie war schon bisher Vorsitzende des Rats der Uni Wien. An der TU Wien bleibt der Ex-Präsident der Industriellenvereinigung Veit Sorger, der wie Infineon-Chefin Sabine Herlitschka auch auf einem VP-Ticket sitzt. Der Vize-Generalsekretär der IV, Peter Koren, wurde von den Türkisen für die Uni Graz nominiert.

Die FPÖ hat außerdem unter anderem den Burschenschafter Alois Gruber nominiert. Der Ex-Unternehmer im Infrastrukturbereich wird nun Uni-Rat an der Universität Graz.

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(red)

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