Wie der Klub aus dem Fürstentum offiziell bestätigte, trennte sich der Ligue-1-Verein am Samstag vom 50-Jährigen. Der Vertrag des ehemaligen Bayern-Trainers wäre noch bis 2023 gelaufen.
Kovac sei von der Entscheidung "betroffen, aber nicht besonders überrascht", gewesen, schrieb die sonst gut informierte "l´Equpie". Monaco blieb in der laufenden Saison hinter den Erwartungen zurück, liegt aktuell auf dem sechsten Tabellenrang, 17 Punkte hinter Tabellenführer Paris St.-Germain. Trotzdem kommt der Zeitpunkt überraschend, schließlich folgt am 9. Jänner der Frühjahrs-Auftakt gegen Nantes. Außerdem konnten drei der letzten vier Pflichtspiele gewonnen werden.
Der ehemalige Bayern-Coach sei allerdings nicht über die sportliche Situation gestolpert, berichten deutsche Medien übereinstimmend. Stattdessen habe er mit einem "quasi-militärischen" Führungsstil die Kabine verloren, außerdem unter Sportdirektor Paul Mitchell einen schweren Stand gehabt. Mitchell entschied den Machtkampf somit für sich.
Kovac sei bereits am Donnerstag über den bevorstehenden Rauswurf informiert worden. Vorübergehend übernimmt Stephane Nado, Coach der zweiten Mannschaft, das Training. Der Belgier Philippe Clement gilt als Wunschkandidat für die Kovac-Nachfolge.