Ex-BZÖler wütet nun über das "Winterfest"

Der ehemalige Parteiobmann der BZÖ sorgt erneut für Aufregung auf Facebook - wieder mit einem mit Geld gesponserten Beitrag. Dieser könnte gegen die Richtlinien verstoßen.
Vor einigen Tagen zeigte sich bereits die FPÖ in Niederösterreich besorgt: Immer öfter werde laut den Freiheitlichen die klassische „Nikolofeier" vom Lehrplan gestrichen und durch Feste aus anderen Kulturen ersetzt.

"In vielen Kindergärten wird das Nikolausfest abgesagt, dafur durfen die fremden Kinder Geschichten aus ihren Herkunftsländern erzählen. Fur die FPÖ NÖ ist die Verbannung von traditionellen Festen und

somit von identitätsstiftenden Merkmalen schlichtweg skandalös und untragbar.", hieß es seitens der FPÖ.

CommentCreated with Sketch.5 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Schiebt euch den Black Friday in den Hintern"

Nun meldet sich auch der ehemalige Parteiobmann der BZÖ, Gerald Grosz, zu Wort. In einem Wut-Video, dass er auf Facebook mit Geld sponsern ließ, wettert er über die "Verleugnung" der eigenen Kultur. Den Clip selbst titelte er "An Euch Zeitgeistprostituierte".

Mit dem Sponsoring wird der Beitrag nicht nur seinen Fans, sondern auch Nutzern angezeigt, die seine Seite nicht geliked haben. Bereits vor einer Woche sorgte er mit diesem Vorgehen für Aufregung, als er in einem Clip über die Opfer sexueller Gewalt spottete. Denn die Facebook-Richtlinien verbieten eigentlich Beiträge, die diskriminierend oder "kontrovers politisch oder soziale Themen für kommerzielle Zwecke ausnutzen".

Grosz scheint dies aber zumindest vorerst egal zu sein: Eineinhalb Minuten lang ärgert er sich, dass Feste wie das Osterfest, Allerheiligen und Weihnachten in Vergessenheit geraten würden. Stattdessen feiere man das Frühlingsfest, Halloween oder eben das Weihnachtsfest. (slo)

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