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Doch nicht gerettet, Ex-Chelsea-Star fiel aus 9. Stock

Schreckliche Nachrichten aus der Türkei. Fußball-Star Christian Atsu wurde doch nicht aus den Trümmern gerettet, wird nach den Beben weiter vermisst.
Sebastian Klein
08.02.2023, 16:13
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Bei der am Dienstag nach der Erdbeben-Katastrophe in der türkisch-syrischen Grenzregion lebend unter den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes geborgenen Person handelt es sich offenbar doch nicht um den ghanaischen Fußball-Profi Christian Atsu. Der Aufenthaltsort des 31-Jährigen sei weiterhin unklar, es handle sich um eine Verwechslung, teilten dessen Berater Nana Sechere und Klub Hatayspor am Mittwoch mit.

"Wie Sie sich vorstellen können, ist dies weiterhin eine verheerende Zeit für seine Familie und wir tun alles, was wir können, um Christian ausfindig zu machen", schrieb Sechere bei Twitter. Am Dienstag war zunächst gemeldet worden, dass Atsu lebend geborgen werden konnte, was unter anderem der ghanaische Fußball-Verband (GFA) bestätigte. Hatayspors Trainer Volkan Demirel sagte dem Portal Spor Arena, dass nicht allein Atsu weiter vermisst werde, sondern auch Sportdirektor Taner Savut.

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Atsu, früherer Spieler der Premier-League-Klubs FC Chelsea und Newcastle United, war im September zu Hatayspor aus der türkischen Süper Lig gewechselt. Der Verein kommt aus der Stadt Antakya nahe der türkisch-syrischen Grenze. Erst am Sonntag hatte der 60-malige Nationalspieler gegen Kasimpasa das Siegtor zum 1:0 für seine Mannschaft erzielt.

Atsu soll aus Hochhaus gefallen sein

Tragisches Update: Der englische "Mirror" berichtet indes, dass der Chelsea-Star gar aus dem neunten Stock seines elfstöckigen Wohnhauses geschleudert wurde, als dieses durch das schwere Erdbeben zusammenbrach. Wieder kommt Agent Sechere zu Wort: "Ich hatte gehofft, dass er wach war und dass das Erdbeben nicht passiert war, während er schlief. Er war in einem elfstöckigen Gebäude und er war im neunten Stock. Aus dem ist er dann rausgefallen."

Sechere wird zitiert: "Die Fahrt zurück zu seiner Wohnung dauerte etwa eine halbe Stunde. Er kehrte um 4 Uhr morgens zurück und das Erdbeben begann etwa 20 Minuten später. Ich wusste nichts, bis ich um 5 Uhr morgens einen Anruf von einem Clubbeamten erhielt, der mich fragte, ob ich von Christian gehört hätte. Er sagte mir, Christians Haus sei komplett zerstört worden und man könne ihn nicht erreichen."

Von den schweren Erdbeben könnten nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis zu 23 Millionen Menschen betroffen sein. Zahlreiche Staaten, darunter Deutschland, haben bereits die Entsendung von Einsatzkräften und die Bereitstellung von Hilfsgeldern zugesagt. Nach bisherigem Stand starben bei dem Beben in der Nacht zu Montag mehr als 11.000 Menschen.

(Red/SID)

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