Ein ehemaliger Eisstock-Funktionär soll bis zu 70 Kindern Schmuddelfotos und Pornos via Snapchat geschickt haben. Möglich ist auch, dass es zu Übergriffen gekommen ist.
Die Verdachtslage dürfte sich indes erhärtet haben, die Ermittlungen der Kripo wurden ausgedehnt und sind noch immer im Laufen.
Wie berichtet hatten Eltern den Verdächtigen im Mai 2020 zur Rede gestellt, kurze Zeit später wurde der junge Eisstock-Funktionär festgenommen. Bereits seit Mai sitzt der Mitt-Zwanziger in Untersuchungshaft, diese wurde jetzt bis längstens 12. Oktober verlängert. Das heißt: Sollte kein Enthaftungsantrag gestellt werden und dieser positiv ausfallen, muss der Verdächtige noch weitere zwei Monate in der Justizanstalt Sankt Pölten sitzen.
Mittlerweile wurde der Mann von der offiziellen Schützen-Homepage entfernt und laut Präsident seines Amtes enthoben. Dennoch gilt die Unschuldsvermutung.