Formel 1

Ex-Formel-1-Boss Ecclestone verteidigt Putin

Russlands bewaffneter Einmarsch in die Ukraine sorgt für Empörung. Nur Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone verteidigt Machthaber Wladimir Putin.

Heute Redaktion
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Wladimir Putin, Bernie Ecclestone
Wladimir Putin, Bernie Ecclestone
imago/ITAR-TASS

Nach dem Einmarsch in die Ukraine steht Russland international im Abseits. Allen voran Machthaber Wladimir Putin, der für die Eskalation des Konflikts verantwortlich ist. Auch im Sport gibt es Auswirkungen, so haben FIFA und UEFA Russland aus den Wettbewerben eliminiert, auch das IOC empfahl den Sportverbänden die Sperre russischer Athleten.

Ecclestone als Putin-Freund

Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone lässt das anscheinend kalt. Im Interview mit "Time Radio" meint der 91-Jährige, Putin sei ein "ehrenwerter Mann". Weiters erklärt er über seine Bekanntschaft mit Putin: "Als Person fand ich ihn sehr geradlinig und ehrenwert. Er hat genau das getan, was er gesagt hat..."

Kurios: Obwohl auch die FIA auf den Ukraine-Konflikt reagierte und das Formel-1-Rennen in Sotschi absagte, glaubt Ecclestone, dass der Grand Prix doch noch steigen könnte: "Ich denke, es hängt sehr stark davon ab, wie die genaue Situation zwischen der Ukraine und Russland ist." Nachsatz: "Wie kann jemand anderes genau beurteilen, was heute passiert?"

Lob auch in der Vergangenheit

Zumindest kommt Ecclestones Lob auf Putin nicht ganz unerwartet. Schon in der Vergangenheit meinte er: "Wenn jemand ein Maschinengewehr hätte und Putin erschießen wollte, würde ich mich vor ihn stellen, weil er ein guter Kerl ist. Er hat noch nie etwas gemacht, was den Menschen nicht gut getan hat."

Außerdem erklärte Ecclestone damals: "Ich hätte gern, dass er Europa regiert. Ich bin kein Befürworter der Demokratie. Man braucht einen Diktator. Als Diktator sagst du: 'So mache ich das.' In einer Demokratie wird alles verwässert." Unglaubliche Worte angesichts der aktuellen Entwicklungen.

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