Ex-Gucci Designerin feuert gegen Influencer und Logos

Frida Giannini kritisiert die Modeindustrie für die derzeitig herrschende Logo-Mania.
Frida Giannini kritisiert die Modeindustrie für die derzeitig herrschende Logo-Mania.imago
Die ehemalige Gucci-Designerin Frida Giannini hat über Influencer und die Logo-Flut auf Instagram einiges zu sagen. Und es ist nichts gutes.

"Ich fühle mich desorientiert", beginnt Giannini ihr Plädoyer beim aktuellen "Milan Fashion Global Summit", der wegen COVID-19 online durchgeführt werden muss. Die Flut an Influencern, die bei den großen Designern ausgewählt werden, würde sich nurmehr nach Follower-Zahlen und nicht mehr nach Geschmack oder Qualität orientieren, wird Giannini vom Branchen-Portal "WWD" zitiert. 

Doch damit nicht genug. Gegen die aktuelle Logo-Mania hat sie auch etwas. Es würden nurmehr T-Shirts und Sneakers verkauft - mit Mode und Design habe das nicht mehr viel zu tun. 

Der Ex-Arbeitgeber bekommt sein Fett ab

"Als ich noch bei Gucci gearbeitet habe, wurde ich dazu angehalten das Logo so dezent wie möglich einzusetzen. Jetzt ist es überall", amüsiert sich Giannini über den aktuellen Trend. Was sie über den aktuellen Gucci-Aufreger - zerrissene Strumpfhosen - denkt, ist leider nicht bekannt.

Nur über die derzeitige Dior-Chefdesignerin Maria Grazi Chiuri lässt sie nichts kommen: "Sie ist die einzige Frau, die am Ruder einer gigantischen Brand sitzt, in einer Industrie, die immer noch eine Männer-Lobby ist."

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