Ex-Mitarbeiter will Lokal anzünden, kriegt kein Benzin

Auf einer Tankstelle in Innsbruck beschlagnahmte die Polizei am Dienstag (6.6.2017) zwei Glücksspielautomaten und sperrten die komplette Tankstelle.
Auf einer Tankstelle in Innsbruck beschlagnahmte die Polizei am Dienstag (6.6.2017) zwei Glücksspielautomaten und sperrten die komplette Tankstelle.(Bild: kein Anbieter/Zeitungsfoto.at/team)
Ein gefeuerter Mitarbeiter wollte das Lokal seines Chefs anzünden. Doch er scheiterte schon an Beschaffung von Brandbeschleuniger.

Dienstagnachmittag ging bei der Polizei in Bruck an der Mur eine Anzeige ein. Sie kam von einem 51-Jährigen Lokalbesitzer, der angab, ein ehemaliger Mitarbeiter hätte ihn und andere Personen im Lokal mit dem Umbringen bedroht. Auslöser war vermutlich die zwei Wochen vorangegangene Kündigung des 29-jährigen Italieners.

Dabei drohte er auch mit dem Niederbrennen des Geschäftsbereiches. Aus Angst vor einem Racheakt schaltete der 51-jährige Bosnier also die Polizei ein. Deren erhebnungen ergaben, dass der Italiener bereits eine Tankstelle aufsuchte, um Benzin zu erwerben.

Streit mit Angestellter

Wie sich herausstellte, ging der frühere Mitarbeiter zu einer Tankstelle, um einen Kanister mit Benzin zu befüllen. Dies gelang ihm allerdings nicht, er kam deswegen mit einer Angestellten der Tankstelle in Streit, bespuckte sie und verließ daraufhin die Tankstelle.

Die Beamten der Polizei sahen darin offenbar eine klare Vorbereitungshandlung und fuhren zur Wohnung des 29-Jährigen. Dieser war gerade im Begriff, nach Italien auszureisen und wurde deswegen von der Streife festgenommen. Im Anschluss randalierte er in der Zelle der Polizeidienststelle.

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