Bis 2022 war Bruckner der grün-weiße Häuptling, wurde dann von Alexander Wrabetz als Rapid-Präsident abgelöst. Acht Monate nach dem Aus bei den Hütteldorfern stieg Bruckner als Aufsichtsratsvorsitzender beim tschechischen Spitzenklub Viktoria Pilsen ein.
Gemeinsam mit dem Schweizer Millionär Martin Dellenbach - auch Obmann von Zweitligist Lafnitz - und dem ehemaligen Rapid-Finanzchef Raphael Landthaler zieht Bruckner die Fäden in der tschechischen Bier-Metropole.
Und hat demnächst einen Grund zum Anstoßen! Mittelstürmer Rafiu Durosinmi bringt dem Verein rund acht Millionen Transfererlös ein. Erst im Sommer wurde der 20-jährige Nigerianer um 850.000 Euro verpflichtet. Sein Preis hat sich also verzehnfacht.
Eintracht Frankfurt wird zuschlagen, Durosinmi soll den zu PSG abgewanderten Randal Kolo Muani ersetzen. Bruckner hat mit den Deutschen auch eine Weiterverkaufsbeteiligung ausgehandelt. Sollte er ähnlich einschlagen wie Kolo Muani, bekommt Pilsen noch einmal eine dicke Millionensumme.
Von solchen Geschäften kann Rapid aktuell nur träumen. Die Grün-Weißen hoffen zum Beispiel auf eine sechsstellige Summe für Marco Grüll im Winter, im Sommer wäre er gratis weg.
Mit rund drei Millionen Marktwert ist Verteidiger Leopold Querfeld aktuell die heißeste grün-weiße Transferaktie.