Ein Scheunenbrand in Asparn a.d. Zaya im Bezirk Mistelbach in der Nacht auf Mittwoch vergangener Woche ist gelegt gewesen. Ein 44-jähriger Weinviertler hat nach Angaben der Landespolizeidirektion Niederösterreich vom Donnerstag ein Geständnis abgelegt. Es sei ihm um Aufmerksamkeit seiner Ex-Freundin gegangen, die auf mehrmalige Anrufe nicht reagiert habe.
Durch den Brand wurde die etwa 140 Quadratmeter große Scheune samt darin gelagertem Stroh und Heu vernichtet. Fünf Feuerwehren mit 88 Mann standen im Löscheinsatz und verhinderten das Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude. Der entstandene Schaden betrug etwa 70.000 Euro.
Nachdem sich bei den Ermittlungen der Verdacht auf Brandstiftung ergeben hatte, wurde der 44-Jährige ausgeforscht und am Montag befragt. Er gestand laut Polizei nach anfänglichem Leugnen, das Feuer gelegt zu haben. Zudem gab er an, dass seine ehemalige Freundin auf einem ehemaligen Gutshof nahe des Brandortes wohne.
Am Mittwoch wurde mit dem Beschuldigten eine Tatrekonstruktion durchgeführt. Der 44-Jährige habe dabei die von ihm gesetzte Handlung detailgetreu gezeigt. Für den Brandsachverständigen war das laut Polizei "eindeutig mit dem Spurenbild und den vorhandenen Brandverlaufsspuren in Einklang zu bringen". Der Weinviertler wurde der Staatsanwaltschaft Korneuburg angezeigt.