Ex-Schachweltmeiter: Putin kann man nicht friedlich ...

Mit der Ermordung des Putin-Kritikers Boris Nemzow schwindet nach den Worten des russischen Oppositionellen Garri Kasparow die Hoffnung auf einen friedlichen politischen Übergang in seiner Heimat. Der im US-Exil lebende Ex-Schachweltmeister sagte am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, es könne eines Tages gewaltsame Massenproteste in Moskau geben.

Mit der Ermordung des Putin-Kritikers Boris Nemzow schwindet nach den Worten des russischen Oppositionellen die Hoffnung auf einen friedlichen politischen Übergang in seiner Heimat. Der im US-Exil lebende Ex-Schachweltmeister sagte am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, es könne eines Tages gewaltsame Massenproteste in Moskau geben.

Derzeit sei es für Russland  nicht möglich, friedfertig von der "brutalen Diktatur" des Präsidenten Wladimir Putin wegzukommen. Kasparow ergänzte, er habe in den USA keine Leibwächter. Solange er nicht nach Russland reise, sei sein Leben nicht in Gefahr. Er werde daher Moskau meiden und auch nicht an der Beerdigung Nemzows am Dienstag teilnehmen.

Der 55-jährige Nemzow war . Er ist der prominenteste Oppositionspolitiker, der in der 15-jährigen Regierungszeit Putins als Präsident und Ministerpräsident Opfer eines Anschlags wurde.

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