Pause für Routinier

Ex-Sieger aus Team für Vierschanzentournee gestrichen

Der ehemalige Tournee-Sieger Dawid Kubacki hebt beim Skisprung-Klassiker nicht ab. Er flog aus Polens Kader für die Vierschanzentournee.
Sport Heute
23.12.2025, 21:04
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2019/20 krönte sich Kubacki zum Gewinner der Vierschanzentournee, siegte im Dreikönigsspringen von Bischofshofen. Insgesamt triumphierte der Pole elf Mal im Ski-Weltcup, landete in 36 Einzelspringen auf dem Stockerl. Er ist zweifacher Weltmeister, hat zwei Olympia-Bronzemedaillen gewonnen. Bei der anstehenden Vierschanzentournee muss Kubacki, mittlerweile 35 Jahre alt, aber zuschauen, wie Polens Cheftrainer Maciej Maciusiak verriet.

Kubacki schwächelte zuletzt. Er blieb in beiden Weltcupspringen von Engelberg ohne Punkt, belegt in der Weltcup-Wertung aktuell den 34. Platz. Damit ist der Routinier zwar eigentlich der viertbeste polnische Springer, ins fünf Mann starke Aufgebot schaffte es der Ex-Tournee-Sieger aber trotzdem nicht.

Hoffen auf Routinier und Top-Talent

Derweil liegen die Hoffnungen auf Routinier Kamil Stoch und Top-Talent Kacper Tomasiak, als 13. im Gesamtweltcup auch der aktuell bestklassierte Pole. Im Tournee-Aufgebot mit dabei sind auch Piotr Zyla, Pawel Wasek und Maciej Kot. Stoch geht in seine 20. Vierschanzentournee, konnte diese schon dreimal gewinnen. Der 18-jährige Tomasiak gibt hingegen seine Premiere bei den vier legendären Bewerben in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen.

Für Kubacki geht es derweil zurück in die zweite Reihe. Erstmals seit zehn Jahren wird der polnische Routinier wieder im Continental Cup an den Start gehen.

Die 74. Vierschanzentournee startet am 28. Dezember mit der Qualifikation in Oberstdorf.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 23.12.2025, 21:30, 23.12.2025, 21:04
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