Der russische Formel-1-Pilot hatte Rennstall Haas nach der russischen Invasion in der Ukraine verlassen müssen. Das US-Team trennte sich vom 23-Jährigen und dem Sponsor Uralkali, der mehrheitlich Mazepins Vater Dmitri gehört. Der Däne Kevin Magnussen ersetzte Mazepin schließlich.
Während in der abgelaufenen Saison Schumacher den Russen noch klar im Griff hatte, plagt sich der Sohn von Motorsport-Ikone Michael Schumacher mit seinem erfahrenen Teamkollegen, crashte in Dschidda und Monaco schwer, verursachte jeweils einen Schaden von einer Million US-Dollar. Deshalb sprach Teamchef Günther Steiner zuletzt ein Crash-Verbot aus. In Baku lief es zuletzt mit Rang 14 nicht besser. Schumacher hat weiterhin keinen einzigen WM-Punkt auf dem Konto.
Dies sorgt bei Mazepin offenbar für Genugtuung, wie der 23-Jährige nun gegenüber "Championat" durchklingen ließ. "Ich würde sagen, dass die Ergebnisse für sich selbst sprechen. Mehr habe ich nicht zu sagen", so der Russe mit einem eindeutigen Seitenhieb auf seinen Ex-Teamkollegen.
Mazepin kritisierte auch die Ausbootung bei Haas: "Warum hat sich niemand bei mir gemeldet? Ich weiß es nicht. Aber wenn ein Mechaniker oder jemand, mit dem ich eng zusammen gearbeitet habe, entlassen würde, würde ich ihm eine Nachricht schicken, unabhängig von meiner Einstellung zu ihm."
Trotz des Rauswurfs glaubt der Russe weiterhin an seine Formel-1-Karriere. "Ich werde mich bei der ersten Gelegenheit sofort hinters Lenkrad setzen. Wunder geschehen", meinte Mazepin. Und nahm ausgerechnet seinen Nachfolger Magnussen als Vorbild.
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