"Im Vergleich zu heute..."

Ex-Trainer Djuricin kontert Kritik an seiner Rapid-Zeit

Goran Djuricin spricht offen über seine Zeit bei Rapid. Der Ex-Trainer erzählt vom Mediendruck und erklärt, warum er sich nicht als gescheitert sieht.
Sport Heute
29.06.2026, 19:29
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Die Kritik des Block Wests, der Druck der Medien und schließlich das Aus nach 17 Monaten: Goran Djuricin erlebte als Rapid-Trainer eine intensive Zeit. Knapp acht Jahre nach seiner Entlassung spricht der 51-Jährige nun im Podcast "MindGames" offen darüber, wie sehr ihn die öffentliche Kritik damals belastete und warum er seine Zeit in Hütteldorf trotzdem nicht als gescheitert sieht.

Djuricin übernahm Rapid im April 2017 in akuter Abstiegsgefahr als Nachfolger von Damir Canadi. Er führte die Hütteldorfer noch auf Platz fünf und ins Cup-Finale, ehe in der folgenden Saison Rang drei und der Einzug in die Europa-League-Gruppenphase gelangen. Ein schwacher Saisonstart und der öffentliche Druck der Fans kosteten ihn im September 2018 schließlich den Job.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen
WM26
Sport-Newsletter

KostenlosImmer aktuellAlle WM-NewsJetzt anmelden

"Es war eigentlich gut"

Heute erzählt Djuricin, dass ihn nicht nur die Kritik der Fans, sondern auch die der Medien stark getroffen hat. "Am Anfang war mir alles egal und ich habe nichts gelesen. Aber irgendwann fängst du an, diese Geschichten zu lesen, oder ein Freund erzählt dir, was geschrieben wird. Da muss man sehr hart sein, und das habe ich nicht geschafft."

Rückblickend sieht er auch Fehler im Umgang mit der Öffentlichkeit. "Man darf auch nicht zu ehrlich sein, denn das will niemand sehen. Das war am Anfang meiner Rapid-Zeit das Hauptproblem. Zehn Medien haben mich angerufen und ich habe elfmal Ja gesagt. Das lag sicher auch an meiner Demut, denn ich empfand es als große Ehre, überhaupt Rapid-Trainer sein zu dürfen."

Trotz der schwierigen letzten Monate bewertet Djuricin seine Zeit in Hütteldorf insgesamt positiv. "Ich bin nicht gescheitert. Wenn man 17 Monate lang Trainer bei Rapid ist, ist das nicht schlecht. Unter mir sind wir Dritter geworden. Betrachtet man die aktuelle Situation von Rapid, war es eigentlich gut."

{title && {title} } red, {title && {title} } 29.06.2026, 19:29
Jetzt E-Paper lesen