Ingrid Landmark Tandrevold ist viermalige Weltmeisterin und hat beachtliche elf WM-Edelmedaillen zu Hause hängen, feierte inklusive Staffel stolze 26 Weltcupsiege. Kurzum: Die 29-Jährige ist eine der besten Biathletinnen der Welt.
Zuletzt legte die Norwegerin allerdings die Langlaufski und das Gewehr beiseite und wagte sich auf ein ganz neues Terrain: in die Reality-TV-Sendung "71 Grad Nord – Norwegens härtester Promi", die vom Sender "TV2" ausgezahlt wird. Tandrevold nahm gemeinsam mit ihrem Biathlon-Kollegen Vetle Sjaastad Christiansen an dem Format teil. Anstatt die Beine in der Sommerpause hochzulegen, drehten die beiden Biathleten im April die neue Staffel. Diese soll dann im Herbst ausgestrahlt werden.
Wenn die neue Staffel gezeigt wird, ist Tandrevold in einem Biathlon-Trainingscamp mit dem gesamten norwegischen Nationalteam. "Ich freue mich darauf, vielleicht habe ich auch ein bisschen Angst davor, weil die anderen Mädels gesagt haben, dass wir es uns anschauen werden, wenn wir gemeinsam trainieren. Das wird total peinlich für mich", sagte die Ex-Weltmeisterin nun dem TV-Sender.
"Jetzt habe ich ein bisschen das Gefühl, dass ich eine etwas ausgefeiltere Version meiner selbst sein hätte können. Hätte ich mir die Haare öfter machen sollen? Hätte ich etwas mehr nachdenken sollen, bevor ich etwas gesagt habe?", enthüllte die Star-Biathletin mit Blick auf die Dreharbeiten. Genau über diese Fragen habe sie "in den Sommerferien ein bisschen nachgedacht."
"Ich habe viel geweint. Aber ich glaube, das lag vor allem daran, dass... Ich darf nichts sagen. Aber ein paar Tränen sind schon geflossen", erzählte die 29-Jährige dann weiter, ohne aber Details zu verraten.